| Spielbericht Freizeittunier in Bebra-Solz |
Minimalziel erreichtTeam des EFC „Mückenstürmer“ belegt den sechsten PlatzAm Samstag, den 18. Juli fand zum dritten Mal das Freizeitturnier unserer Freunde vom Adlerhorst Waldhessen in Bebra-Solz statt. Zwölf Mannschaften kämpften dabei in vier Dreiergruppen um den begehrten Wanderpokal, der im letzten Jahr vom EFC Adlerhorst Stadtallendorf gewonnen wurde. Da sich die jeweiligen Ersten und Zweiten für die beiden Zwischengruppen qualifizierten, musste man daher zumindest ein Spiel gewinnen. Im ersten Spiel traf unser Team auf den Fanclub Herkules aus Kassel. In der 4. Minute hatte Nils Hübler das 1:0 auf dem Fuß, vielmehr auf der Hacke, aber der Ball trudelte am Tor vorbei. In der 7. Minuten konnten die Kasseler Unstimmigkeiten in unserer Abwehr ausnutzen und gingen 1:0 in Führung. Zwar kam man in der Folge noch zu Chancen von Pierre Möller bzw. Marc „Moc“ Neumann, aber die Kasseler hatten durch schnell vorgetragene Konter Möglichkeiten, die Führung auszubauen, was sie aber nicht ausnutzten. Diese Niederlage setzte unsere Mannschaft daher schon unter Druck, aber glücklicherweise ging das Duell zwischen Herkules Kassel und dem EFC Alsfeld 2:2 aus, so dass man mit einem Sieg gegen die Vogelsberger doch noch aus eigener Kraft die Zwischenrunde erreichen konnte. Die mangelnde Zuordnung und Raumaufteilung im ersten Spiel wurde nun ausgemerzt, in dem unser Trainerfuchs Mike „Branko Zebec“ Reinhardt auf den guten alten Libero (Pierre Möller) zurückgriff, der mit seiner kompromisslosen Art der Abwehr die notwendige Sicherheit verlieh. Aus einer sicheren und dicht gestaffelten Defensive heraus lief das Bällchen munter durch unsere Reihen. Besondere Erwähnung müssen hier Marc „Moc“ Neumann sowie Daniel Kepert finden, die den EFC Alsfeld quasi im Alleingang „erschossen“. „Moc“ sprühte vor Spielfreude, erzielte einen Treffer selbst und legte die beiden Tore von Daniel Kepert mustergültig auf. Weiterhin forderte er den Torhüter der Alsfelder mit einer strammen linken Klebe aus rechter Position, so dass dieser sich nach dem Spiel noch bei ihm über das schmerzende Handgelenk bedankte. Aufgrund eines Eigentores lautete der Endstand somit 4:1, so dass zumindest das Minimalziel Zwischenrunde erreicht wurde. Neben dem heiß herbeigesehnten Derby gegen die Kumpels aus der Eisenbahnerstadt, sollte man dann noch auf den Turnierfavoriten und Titelverteidiger Adlerhorst Stadtallendorf, sowie auf Inferno Fulda treffen. Die Waldhessen gingen auch prompt in der 3. Minute mit 1:0 in Führung, die jedoch zwei Minuten später durch unseren Flügelflitzer Nils Hübler egalisiert werden konnte. Ein Doppelpack von Marc „Moc“ Neumann sorgte jedoch dafür, dass unser Team als Sieger das Spielfeld verlassen konnte. Derbysieger, Derbysieger, hey, hey! Über das Spiel gegen Stadtallendorf sollte man jedoch besser den Mantel des Schweigens hüllen. Nach sechs Minuten stand es 0:3, nach Spielende 0:5. Kein Spieler erreichte annährend Normalform. Die einzige Chance, ein feiner Heber von Nils Hübler verfehlte das Tor. Ein Sieg im letzten Spiel gegen Inferno Fulda war daher unabdingbar, um das Halbfinale doch noch erreichen zu können. Die verletzungsbedingten Ausfälle von „Bernie“ Beier und Pierre Möller konnten gut kompensiert werden. Man war nicht nur optisch, sondern auch von der Chancenverteilung überlegen, tja, aber einmal wurde in der Abwehr gepennt und das Inferno lag ab der 5. Minute mit 1:0 vorne. Umgehend konnten jedoch unsere „Mückenstürmer“ durch Nils Hübler zurückschlagen. In der Folgezeit erspielte man sich munter Chance um Chance, die aber allesamt versemmelt wurden, so dass man sich schiedlich friedlich mit 1:1 trennte, was den Einzug der Infernalischen aus Fulda bedeutete. Zwar sollten die Platzierungsspiele wegen der vorgerückten Stunde ausfallen, aber die Jungs von Herkules Kassel wollten doch ein „inoffizielles“ Spiel um Platz fünf austragen, was aufgrund des sportlich fairen Charakters als feiner Zug der Kasseler zu werten ist. Dieses Spiel wurde dann auch fair von uns mit 0:2 verloren, so dass man das Turnier als Sechster beendete. Im Finale standen sich dann der Favorit aus Stadtallendorf, sowie die Märkischen Adler aus dem Sauerland gegenüber. In einem aufopferungsvollen Spiel konnte das Team aus dem Hochsauerlandkreis ein 0:0 halten und setzte sich im Siebenmeterschießen dann durch, so dass der Sieger in diesem Jahr nicht unverdient EFC Märkische Adler heißt. Der Sieg der Märkischen Adler wurde dann auch dementsprechend mit diversen Alkoholika und Livemusik gewürdigt, so dass man auf ein rundum gelungenen Tag zurückblicken konnte. Unser Team bestand aus:
Abschließend einen herzlichen Dank an alle Aktiven und deren Angehörigen, sowie unseren Freunden vom Adlerhorst Waldhessen für die Organisation und Ausrichtung des Turniers. Als Vorgeschmack für die kommende Spielzeit sollte sich Euer Turnier als feste Institution im Eintracht-Kalender etablieren! |